Aktuelles rund um MANET

21.12.2010: Abschluss-Übung des Projektes MANET erfolgreich durchgeführt

Einen großen Fortschritt bei der Bewältigung von Großschadensereignissen mit zahlreichen Verletzten können sich selbst vernetzende Sensoren bieten. Das hat die zum Abschluss des Projektes MANET durchgeführte Katastrophenschutzübung mit rund 300 Beteiligten am 18. Dezember 2010 in Düren gezeigt.

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MANET Flyer zum Download

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Zum Projekt MANET gibt es auch einen Flyer.

Er kann hier heruntergeladen werden:

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Willkommen auf der MANET Projektseite!

Das Projekt MANET beschäftigt sich mit der Beherrschbarkeit von Katastrophenereignissen durch Autonome Vernetzte Sensoren. Ziel des Projektes MANET ist es daher, anwendungsspezifische Sensornetzwerktechnologien zu entwickeln und in Feldtests zu erproben, um die Beherrschbarkeit von Massenanfällen von Verletzten zu verbessern, den Einsatzablauf zu optimieren und somit die Überlebenschancen der Opfer und Hilfskräfte erheblich zu verbessern.

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Sensornetzwerke stellen ein viel beachtetes aktuelles Forschungsgebiet dar, welches sich mit meist vermaschten Netzwerken aus integrierten Sensor- und Kommunikationsknoten beschäftigt. Grundlegende Fragestellungen wie Routingalgorithmen, Kommunikationsprotokolle, Energieeffizienz und Selbstorganisation werden seit einigen Jahren in Forschungsprojekten intensiv behandelt, die in großem Maße von militärischen Anwendungsszenarien motiviert werden. Dagegen sind breite industrielle Anwendungen von Sensornetzen nach wie vor kaum über ein Versuchsstadium hinausgekommen. Die gängigen Anwendungsszenarien (Gebäudeautomation oder Umweltscreening, wie z.B. Früherkennung von Waldbränden) erscheinen aufgrund ökonomischer und ökologischer Probleme nicht geeignet, einen breitenwirksamen Durchbruch für die Technologie Sensornetzwerke zu ermöglichen. Nötig sind daher innovative Anwendungsideen, welche die Potentiale von Sensornetzen in wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamen Feldern ausschöpfen und anwendungsnah umsetzen.

Das MANET Konsortium bringt diese Welten zusammen und bündelt so ein Kompetenzspektrum, das von der Rettungswessen über die Informationstechnik, die Sicherheitstechnik-Industrie, bis zu Netzwerksysteme und Hersteller reicht. Auf diese Weise können Problemstellungen aus dem gesamten technologischen Spektrum erforscht werden. Bereits im Rahmen des Projektes werden Fragestellungen zum Transfer der Entwicklungsergebnisse in verwertbare Produkte – Integrations- und Zuverlässigkeits­aspekte, Massenproduktions­prozesse etc. – betrachtet.

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das BMBF fördert das Projekt unter dem Förderkennzeichen 01BN0713 mit einem Gesamtvolumen von ca. 1.6 Mio € in der Zeit vom 01.03.2007 bis 31.12.2010.

 

 

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